Deutsch
Moses und die Zehn Gebote

Moses und die Zehn Gebote

magyar fesztivál balett

Palast der Künste, Festivaltheater
Weitere Vorstellungen:  06. November, 09. Dezember, 27. Dezember
Moses und die Zehn Gebote

  • Choreographie: Iván Markó
  • Kostüm, Bühnenbild: Judit Gombár
  • Music: Csaba Faltay


„Die Weltordnung des alten und neuen Testaments aus dem brennenden Dornbusch ist die Anordnung des lieben Gottes, was durch Moses für die Menschheit geschickt wurde. Moses trennte das Rote Meer, konnte aus dem Felsen Wasser schlagen und auf einer vierzig Jahre währenden Wanderung versuchte er sein aus der Sklaverei geflüchtete Volk in der Wüste von Sinai zu erziehen, was ihm natürlich nicht gelang, weil es das Privileg des Allmächtigen ist, bzw. es ist der selbe Entschluss jedes Menschen, wer sich selbst in eine höhere Qualität, für Bessere tun wünscht.

Ein großes Erlebnis meiner Kindheit ist, als meine Großmutter Amalia Guttmann,- die das fünfte Kind einer armen jüdischen Bauerfamilie aus Tokaj war - laut die ländliche Legende des Testaments mir erzählte, dass Moses  als Säugling ins Hof des Pharao gebracht wurde, wo der Besitzer der Macht zu seinen Untertanen sagte: Tut zwei Teller vor ihm, in einem soll Glut, in anderem Gold sein und wenn das kleine Kind zum Teller greift, wo Gold ist, ist er zum Tode verurteilt, wenn er aber zum Teller greift, wo Glut ist, kann er im Leben bleiben. Die natürlichen Triebe des kleinen Kindes führten die Hand zum Teller voll mit Gold, aber ein Schutzengel atmete die Handfläche des Moses vom Gold zur Glut. Er wurde gerettet. Eine der größten Legende der Geschichte der Menschheit, die Geschichte von Moses und seines Volkes beginnt von der Zeit ab. Die in Stein gemeisselte Gesetze der Zehn Gebote sind bis heute die dominantesten Gebote für die Leute, die dem Herrn des Weltalls passen wollen.

Die Tanztheatervorstellung macht die Welt der Wunder bzw. den Gewannkampf und die Gedanken des mit sich selbst kämpfenden Moses und des Menschen - der zum lieben Gott Erfüllungswunsch hat -, lebendig. Die letzte Geschichte meiner Großmutter erzählte, dass Moses - der schon sehr alt war, als sein Volk das gelobte Land betrat -, bat den Allmächtigen: Ich möchte nur ein Vöglein sein auf einem Baum, bitte erlaub mir, Deine wunderbare Gabe sehen zu können. Aber der Herr lehnte die Bitte von Moses ab: Nein! Nein! Und nein! Die Antwort ist nachdenklich…“
Iván Markó


Organisation: Palast der Künste, Nationaltanztheater
Kartenpreise: 1800HUF, 3300HUF, 4200 HUF

Karten