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Über uns

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Ungarisches Festival Ballett

Ihr Durchschnittsalter ist 22 Jahre. Präzise Bewegungen, reine Blicke, strahlende Gesichter. Sie sind die Auserwählten. Obwohl sie das Heiligtum der Schöpfung bereits entdeckt haben, kann sie nur die tägliche harte Arbeit einweihen. Es ist das Versprechen ihres Meister - der Meister, wie er unter ihnen heisst – sie zu führen und sie zu lenken zum Heiligtum von Thalia, wo  die Materie, über den Körper siegend, das Licht der Schöpfung, der Kunst und des reinen Geistes über ihre Gesichter strahlen lässt. So schmelzen sie zusammen.

Das gemeinsame Geheimnis schmiedet sie zusammen und das selbst ist bereits ein Wunder.
Ein Wunder, welches man leicht erkennen kann. Obwohl vom Menschen erschaffen, ist die Absicht göttlich, welche es hervorbringt.

Es gab Zeiten, in denen man an Wunder glaubte, und wer sie hervorbrachte, wurde entweder  als Heiliger oder genialen Künstler gelobt. Mit Letzterem waren die Gläubiger grosszügig. Sie wussten, dass es ihr Reichtum und ihre Würde erhöht, wenn sie Künstler förderten. Wie zur Zeit der Renaissance, aber auch heute, da nicht nur die Größe der Schöpfer, sondern auch die Größe ihrer Gönner zählt. Ohne Schöpfungsglauben und grosszügige Unterstützer hätte auch das Ungarische Festival Ballett nicht zustande kommen können.

Heute, wo die Krise der Kultur und ihre immer knapperen finanziellen Möglichkeiten schon Gewohnheitsleiden sind, kommen sämtliche Formen von Unterstützung höchst gelegen, damit neben den täglichen Sorgen das Licht der Schöpfung, der Kunst und des reines Geistes nicht bloß lodert.

Nietzsche spricht in seinem Hauptwerk Zarathustra in seiner Rede zum Volk: "Und verloren sei uns der Tag, an dem nicht einmal getanzt wurde!“

Beim Ungarisches Festival Ballett gibt es keinen verlorenen Tag.